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Der Mensch ist ein Tier. Oder: Das Tier ist ein Mensch.

ich habe gestern früh im fernsehen eine krähe gesehen die orangefarbene würfel gezählt hat.
das hat mich nachdenklich gemacht *gg*


ich hab schon sehr oft darüber nachgedacht, was viele wissenschaftler schon ewig beschäftigt: was unterscheidet uns eigentlich vom tier?
ehrlich gesagt, ich hab bisher immernoch keine antwort auf diese frage bekommen, und die wissenschaft eigentlich auch nich.

klar, grundsätzlich trennt man es. wir sind menschen, und all die anderen lebewesen sind tiere oder pflanzen. oder pilze, einzeller, viren... oder sowas. trotzdem haben wir rein faktisch gesehen einfach noch keine gültige grenze ausmachen können, ausser der reinen differenzierung der RASSE mensch vom rest der lebewesen.
es gibt ja viel ansätze, wie "wir haben ein bewusstsein!", "wir haben gewundene hirnrinde!","wir kombinieren, "wir haben angst vor dem tod" oder "wir haben ein ausgeprägtes erinnerungsvermögen". aber all diese sachen und noch viele mehr stellen sich bei genauerer betrachtung als falsch heraus, weil sich mindestens ein lebewesen findet, das wir als "Tier" bezeichnen, aber auch diese eigenschaften haben.

ein gutes argument wär zu sagen wir sind definitiv die intelligentesten. sonst würde wir diese frage ja gar nicht stellen können *gg*
okay, damit kann ich leben.
was ich NICHT kann ist nachvollziehen warum denken mehr wert sein soll, als z.b. im dunkeln zu gucken oder zu fliegen oder unter wasser zu atmen. aber zumindest ist da eine gewisse linie.
umso schlimmer, wenn man sieht wie diese zunehmend mehr und mehr verschwimmt.

wie gesagt, dieser papagei konnte alle grundfarben erkennen, grundformen und die ersten einfachen zahlen! und dies kombinieren. auf einem tablett voller geometrischer figuren in verschiedenen farben konnte der vogel auf befehl hin eine bestimmte farbe in kombination (!) mit einer farbe von den anderen auseinanderhalten und diese zählen (!) und dem aufgabensteller das korekte ergebnis in worten (!) mitteilen.
das ist schlauer als so einige 4-jährige kinder.
und da find ich verschwimmt die grenze ein wenig sehr stark und intelligenz als grundlage zur unterscheidung fällt weg. weil wir hatten einfahc nur viel zeit und so um so zu werden wie wir sind, aber eindeutig wären andere tiere auch in der lage das zu schaffen. wir waren nur die ersten! ^^

ansonten stellte sich so vieles als falsch heraus.
unsere gehirnrinde und die grösse des gehirns hat nix mit dem intelligenzgrad zu tun. hunde träumen auch. gorillas sind klüger als kleinkinder. und delphine haben ein bewusstsein. und so weiter. und so weiter.
und ich bleib dabei: wir sind tiere. oder die tiere sind menschen, das spielt keinen utnerschied. "mensch" ist eine tierrasse, und keine eigene einteilung wert. akzeptiert das bitte endlich mal und tut nich so als seien wir was besseres. ich denke wir sind intelligent genug um diese wahrheit zu akzeptieren und unser ego mal hinten anzustellen.


wie ist eure meinung zu dem thema?
welche eigenschaft könnte man noch als differenzierung in betracht ziehen?

(p.s.h ja, haben eigentlich alle tiere ein so grosses ego wie der mensch? vielleicht hab ich da den utnerschied gefunden... hihi)
22.7.09 20:30
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marina / Website (22.7.09 23:55)
Rein Biologisch gesehen unterteilt man Menschen und Tiere NICHT.
Ich denke dass was den Menschen vom Tier trennt ist das langsame abgewöhnen von Instinkten. Intellekt ist da scheinbar nicht so wichtig. Es ist viel mehr der gezielte Wille der uns unsere Zivilisation hat entstehen lassen. Intelligenz kam nach der Weisheit in der Antike.


Seth / Website (23.7.09 00:35)
jo, stimmt alles soweit
aber auch hier gilt, dass mir sogar auf anhieb gegenbeispiele einfallen.
hunde kann man sogar ganz einfach instinkte abgewöhnen. (und ich glau bei menschen is das eher schwer *gg*)
und an eigenen zivilisationen arbeiten diverse insekten (zig ameisen kulturen) und auch ein paar vogelarbeiten. übrigens recht erfolgreich soweit.


Marina / Website (23.7.09 18:49)
Naja, dass Wesen formbar sind hat die Wissenschaft bereits zur genüge bewiesen. Ich meine eher den WILLEN... der Hund könnte sie nichmals Instinkte selbst abgewöhnen, denn er wüsste nicht wozu. Und das ist es auch, was meine Argumentation stabilisiert.


Seth / Website (23.7.09 19:26)
mh stimmt, gar nich ma so schlecht, die idee!
der wille zur freien veränderung seiner selbst... wurde soweit ich weiss noch nie untersucht. denkbar wärs.

vielleicht sollte man allerdings erst eben das am menschen mal ausgiebig untersuchen.
ob der mensch im allgemeinen den willen dazu hat sich seiner eigenen instinkte zu entsagen, das mag ich bezweifeln.
ausnahmen von der regel fallen untern tisch ; )

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